Katzen

„Katzen erreichen mühelos,
was uns Menschen versagt bleibt:
durchs Leben gehen,
ohne Lärm zu machen.“

Ernest Miller Hemingway

 

Falls Sie Ihre Traumkatze gefunden haben, kommen Sie gerne in den Öffnungszeiten zwischen 14:30 und 16:30 Uhr vorbei.

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Katzenkinder  

Zurzeit haben wir wieder viele Katzenkinder, die unser Tierheim auf den Kopf stellen.
Diese kleinen Kobolde berühren jedes Herz und viele Katzenliebhaber wünschen sich ein süßes Katzenbaby.
Wir geben jedoch zu bedenken, dass Katzenkinder von uns (bis zu einem Alter von 4 Monaten) nur zu zweit oder zu einer bereits vorhandenen jungen Partnerkatze vermittelt werden.

Bei unkastrierten Kitten erfolgt ein Kastrationsgutschein der nur über das Tierheim einzulösen ist.

Wir bitten für diesen Grundsatz um Verständnis. Zur Erläuterung: Katzenbabys überfordern mit ihrem Bewegungsdrang und ihrer Energie den Menschen schnell. Kann dann Herrchen oder Frauchen nicht genug Zeit aufbringen, um den kleinen Stubenracker zu beschäftigen, ist das Katzenkind nicht ausgelastet. Die Folge sind oft unerwünschte Verhaltensweisen, was nicht selten dazu führt, dass das Tier bei uns abgegeben wird. Zudem fühlt sich die kleine Katze in Gesellschaft von jungen Artgenossen mit gleichem Spielverhalten viel wohler und sicherer. Zweimal Katzennachwuchs bedeutet im Übrigen auch doppelt so viel Spaß und in der Regel halb so viel Arbeit.
Es gestaltet sich häufig schwierig ein Katzenkind mit einer älteren Katze zu vergesellschaften, die eben schon mehr Ruhebedürfnis hat als beim Katzennachwuchs der Fall ist. Die vorhandene Katze reagiert genervt und ablehnend auf Annäherungsversuche des Katzenkindes, dem einfach nur ein geeigneter „Sparringspartner“ fehlt. Es entsteht Frust, der sich durch Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. durch urinieren zeigt. Keine wünschenswerte Situation – weder für den Menschen, noch für die Tiere!

Hofkatzen

hofkatzeFür jeden Tierschutzverein stellt die Vermittlung von sogenannten „halbwilden“ Katzen ein großes Problem dar, da sie bislang fast nur im Freien und mit losem Kontakt zu Menschen, gelebt haben. Zurzeit befinden sich 12 „Mäusefänger“ in unserer Obhut auf dem Tierheimgelände. Diese Tiere sind ganz besonders scheu und können sich mit einem Leben in Haus oder Wohnung – auch wenn ihnen freien Auslaufgewährt wird – nicht mehr anfreunden.  
Ein artgerechtes Leben kann für diese Katzen nur außerhalb der 4 Wände stattfinden, denn Zähmungsversuche sind selten von Erfolg gekrönt und für die Tiere unerträglicher und unzumutbarer Stress. Aus diesem Grunde suchen wir immer händeringend Höfe, auf denen die Tiere frei leben können, aber als Dank für ihren Dienst als Mäusefänger regelmäßig versorgt werden und auch mal ein liebes Wort hören. Voraussetzung dafür, dass die Hofkatzen nicht abwandern, sondern sich an ihr neues Umfeld gewöhnen, ist, dass sie unbedingt für eine begrenzte Zeit (ca. 2 Wochen) in einer Scheune o. ä. „festgesetzt“ werden, bevor sie in die Freiheit entlassen werden. Besonders geeignet sind Anwesen wie Höfe und Reitställe fernab von belebten Straßen.
Natürlich werden auch unsere „Hofkatzen“ nur kastriert abgegeben, um eine unerwünschte Vermehrung auszuschließen!
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