Yasko

Yasko ist wieder da!

Da hat er uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt, unser Yasko. Da haben wir
ihn in ein tolles und liebevolles Zuhause vermittelt und nur zwei Tage später war er
ausgebüchst. Aber wir wollen die Geschichte von Yasko von Anfang an erzählen:
yasko

Familie Gerdes, eine sehr tierliebe Familie aus Jheringsfehn, hatte schon zwei große Hündinnen, als sie sich für unseren Yasko interessierte. Er sollte in die Familie integriert werden, da die eine Hündin bereits 13 Jahre alt ist und die 2-jährige Hündin noch nie alleine in der tierlieben Familie gelebt hat. Yasko soll ihr Gefährte werden, solange ihre alte Freundin noch da ist. Um alles für die Ankunft von Yasko vorzubereiten, wurde ein Kastrationstermin für die junge Hundedame gemacht. Dann der Schock, das junge Tier stirbt bei dem Eingriff! Was für eine Tragödie! Trotz ihrer Trauer beschließt Familie Gerdes, Yasko so schnell wie möglich bei sich aufzunehmen. Schon bald darauf holt sie ihn zu sich nach Hause. Yasko und seine neue Hundefreundin verstehen sich auf Anhieb prima. Doch statt dass nun endlich wieder Normalität einkehren kann, steht wieder neue Aufregung ins Haus. Yasko überwindet einen hohen Zaun und ist spurlos verschwunden. Da seine neue Besitzerin kurz zuvor mit dem Auto weggefahren ist, vermuten wir, dass er ihr nachlaufen wollte. Obwohl das Grundstück hoch eingezäunt ist, hatte er es irgendwie geschafft, alleine spazieren zu gehen. Wir hatten uns das Grundstück im Zuge der Vermittlung angesehen und uns war und ist unerklärlich, wie Yasko verschwinden konnte. Noch unter Schock und voller Sorge ruft uns seine Hundemama nach einer durchwachten Nacht am nächsten Morgen an. Es folgen Tage voller Sorge. Und auch Yaskos neue Hundefreundin trauert schon wieder. Seine Familie suchte fast ununterbrochen nach dem sanften Hunderiesen. Innerhalb weniger Stunden hatte sie im ganzen Ort Suchplakate ausgehängt. Gemeinsam haben wir stundenlang gesucht und Tierärzte, Tierheime, Polizeistationen etc. angerufen. Wir haben jeden Postboten angesprochen und alle Leute, die gerade im Garten oder auf der Straße unterwegs waren. Zur ersten halben Stunde nach Yaskos Verschwinden gab es einige Hinweise und die Polizei wurde mehrfach über einen großen schwarzen herrenlosen Hund informiert. Ein Anwohner ein paar Straßen weiter hatte gesehen wie ein Auto mit Warnblinkanlage hinter Yasko anhielt. In der Annahme, dass es sich um den Besitzer handeln würde, hat dieser Zeuge jedoch nichts weiter unternommen. Von diesem Moment an fehlte jedoch von dem sanften Riesen jede Spur! Verzweiflung machte sich bei Familie Gerdes und bei uns breit. Iris Holzapfel fand beim „OK am Sonntag“ Gehör und eine große Suchanzeige mit Foto wurde gedruckt. Wir hatten wieder Hoffnung. Doch am Montag darauf folgte die Ernüchterung – keinerlei Nachrichten gingen ein. Dann, am Tag darauf, bekamen wir am Abend endlich den erlösenden Anruf von Frau Gerdes: „YASKO IST WIEDER DA. Wir fahren jetzt ihn abholen“. Was für eine Erleichterung!!! Wenig später bekamen wir die Nachricht, dass es ihm gut geht, nur etwas abgenommen hatte er. In den Garten darf er in nächster Zeit nur unter Aufsicht, bis sein Hundepapa sein Vorhaben, den Zaun nochmal zu erhöhen, umgesetzt hat!

Alle Infos zu Yaskos Findern können Sie dem nachstehenden Artikel entnehmen.

Die schnell und intensiv eingeleitete Suchaktion hat zum Erfolg geführt und Yasko konnte gesund von den überglücklichen Besitzern bei den Findern abgeholt werden. Wir sind über dieses Happy-End sehr glücklich, vielen Dank den kleinen verantwortungsbewussten Findern für Ihren vorbildlichen Einsatz!!!

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